Synagogenbau in Potsdam

Hier finden Sie Links auf Medienbeiträge zum Fortgang des Synagogenbaus in Potsdam:

PNN: Neue Gesicher im alten Synagogenstreit

Jüdische Allgemeine: Land weiter für Synagogenbau

PNN: Potsdam soll bis 2024 neue Synagoge bekommen

Jüdische Allgemeine: Vertrag mit Gemeinden gekündigt

PNN: Land kündigt Vereinbarung zum Synagogenbau

PNN: Interne Kritik nach verbalen Angriffen auf die SPD

PNN: Im Streit ist Vernunft gefordert

PNN: Dringender Appell von Oberbürgermeister Mike Schubert

PNN: Jüdische Gemeinde kündigt Vereinbarung zum Synagogenbau auf

PNN: Ernennung eines Beauftragten gescheitert

PNN: Expertenbeirat gegründet

PNN: Joffe gibt nicht auf

PNN: Fünfte Gemeinde in der Stadt gegründet

April 2020: Ministerin Dr. Manja Schüle, die Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Stadt Potsdam und Synagogengemeinde, Evgeni Kutikow und Ud Joffe, der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt, Mike Schubert, und Architekt Jost Haberland haben heute den Startschuss für den Bau der Synagoge in der Schlossstraße gegeben. Die GCJZ Potsdam freut sich sehr über diese Entwicklung und wünscht allen Beteiligten weiterhin Einigkeit und Erfolg für die nächsten Schritte!

Pressemitteilung des MWFK: Startschuss für Synagoge in der Landeshauptstadt

Bericht der Potsdamer Neuesten Nachrichten: Auf einmal sind sich alle einig

Kommentar der PNN: Neues Wahrzeichen in Potsdams Mitte

Jüdische Allgemeine: Weg für Synagogenbau ist frei

Corona-Pandemie und Religionen

Foto: Alissa Eckert, MS, Dan Higgins, MAMS

Bei der Suche im Internet sind wir auf manches Angebot der Religionsgemeinschaften gestoßen. Zeitungen berichten über den Umgang mit dieser Pandemie in den Religionen. Unsere Linkliste ist eine Anregung zum Lesen und Diskutieren.

Deutsche Bischofskonferenz, Coronavirus

EKBO/Erzbistum Berlin, Corona-Asyl für kleine Religionsgemeinschaften

EKD, Gemeinsames Wort der Kirchen zur Coronakrise

EKBO, Aufruf zum täglichen Mittagsgebet

evangelisch.de, Covid-19 bedroht die Armen in Asien

Erzbistum Berlin, Interreligiöser Gedenkgottesdienst zur Befreiung des KZ Sachsenhausen

FAZ, Corona und die Religionen

Jüdische Allgemeine, Freude und Vorsicht

Jüdische Allgemeine, Gebete und Torastunden gestört

Jüdische Allgemeine, Mit Verantwortung handeln

Jüdische Allgemeine, Mit Schutzmaske zum Gebet

The New York Times, Ultra-Orthodox Enclave in Israel Opens to Outsiders to Fight a Virus (in Englisch)

rbb, Ökumenischer Gottesdienst am 19.04.2020

Corona-Pandemie

Aufgrund der aktuellen Gesundheitslage finden die für das Frühjahr 2020 angekündigten Veranstaltungen der GCJZ Potsdam nicht statt:

  • Die Eröffnung der Woche der Brüderlichkeit am 30. März 2020 entfällt.
  • Die Lesung am 6. April 2020 muss ebenfalls abgesagt werden.

Gegenwärtig können wir für die bis Jahresende geplanten Veranstaltungen noch nicht absehen, ob diese stattfinden. Wir halten Sie über unsere Homepage, unsere Facebookseite und per E-Mail auf dem Laufenden!

„Die Noachidischen Gebote und ihre Bedeutung für alle Menschen“

Vortrag von Rabbiner Nachum Presman

Am 19. Januar 2020 um 14.00 Uhr in den Räumen der Jüdischen Gemeinde Potsdam, Werner-Seelenbinder-Straße 4, 14467 Potsdam

Das Judentum kennt als Noachidische Gebote sieben Bestimmungen: das Verbot der Gotteslästerung, das Verbot der Götzenanbetung, das Verbot, zu morden, das Verbot, zu stehlen, das Verbot, die Ehe zu brechen, das Gebot, Tiere nicht zu quälen, und das Gebot, Gerichte einzurichten. Rabbiner Presman wird anhand der Quellen über die Bedeutung der noachidischen Gebote für das allgemeine menschliche Zusammenleben sprechen und wie durch deren Einhaltung auch Nichtjuden „Anteil an der kommenden Welt“ erhalten können.

Sie sind herzlich zu Vortrag und Diskussion eingeladen! Bitte melden Sie sich dazu unter info@gcjz-potsdam.de oder 0172 4075825 bis zum 15. Januar 2020 an.

„Die neue Perikopenordnung von 2018“

Vortrag von Dr. Matthias Loerbroks (Berlin) am 26. November 2019 um 19.00 Uhr in den Räumen der Katholischen Stadtkirchen- und Hochschularbeit
Potsdam, Hegelallee 55, 14467 Potsdam

Seit einem Jahr gilt in der evangelischen Kirche eine neue Perikopenordnung. Perikopen – das sind die biblischen Textabschnitte, die in den Gottesdiensten, jeweils passend zum Thema und Charakter des Sonn- oder Feiertags, verlesen und z.T. auch interpretiert, ausgelegt: gepredigt werden. Neben anderen Änderungen hat sich dadurch die Zahl der Texte aus dem ersten Teil der christlichen Bibel von ungefähr einem Sechstel auf ungefähr ein Drittel verdoppelt. Verbessert diese Änderung das christlich-jüdische Verhältnis? Werden in evangelischen Gottesdiensten künftig die traditionell sehr schematischen Gegenüberstellungen von Gesetz und Evangelium, Verheißung und Erfüllung, alt und neu gelockert, gar überwunden? Werden nun auch die neutestamentlichen Texte biblisch und nicht länger unbiblisch verstanden und interpretiert?
Sie sind herzlich zu Vortrag und Diskussion eingeladen!

09. April 2019 – Vortrag mit Ilona Anna Urbán: „Das Hohelied aus rabbinischer und christlicher Sicht“

Das Hohelied, das Lied der Liebe, hat eine besondere Position in der Bibel, genauer im Tanach (der Jüdischen Bibel). Es war auch einer der Lieblingstexte sowohl der jüdischen als auch der christlichen theologischen Exegese. Dieser Text ist in der Geschichte der jüdisch-christlichen theologischen Polemik und des Dialogs über die Jahrhunderte von immenser Bedeutung. Dies zeigt sich ganz besonders bei einem Vergleich der rabbinischen Interpretation des Hohelieds Rabbah im Midrasch mit der Interpretation des Hohelieds im Kommentar des Kirchenvaters Origenes (184-253 n. Chr.).
Im Vortrag wird eine kurze Einführung in die beiden Traditionen gegeben und es werden einige Textbeispiele zum Vergleich zwischen dem rabbinischen Text und dem Origenes-Kommentar zum „Lied der Lieder“ angeführt.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme! Bitte melden Sie sich dazu verbindlich bis zum 5. April 2019 per E-Mail unter info@gcjz-potsdam.de oder telefonisch unter 01724075825 an.

Wann? Am 9. April 2019, 19 Uhr

Wo? In der Katholischen Stadtkirchen- und Hochschularbeit Potsdam, Hegelallee 55,
14467 Potsdam.