Wer wir sind

Geschichte der Potsdamer Gesellschaft

Potsdam war im 18. Jahrhundert eine aufstrebende Stadt. Das „General-Juden-Reglement“ Friedrich Wilhelms I. von 1730 erlaubte den Juden erstmals neben Bankgeschäften auch Manufakturen zu gründen. Dadurch nahm die Zahl der Juden in den folgenden Jahren zu, so dass sie 1740 eine Gemeinde gründen konnten. 1767 wurde die erst Synagoge im Beisein des preußischen Hofes eingeweiht. Jüdische Mitbürger hatten in den folgenden rund 170 Jahren wesentlichen Anteil an der wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung Potsdams. Vertreibung und Ermordung durch die Nationalsozialisten beendete 1944 jüdisches Leben in Potsdam für die nächsten Jahrzehnte.

Erst nach der Wende und mit dem Zustrom von Juden aus der ehemaligen Sowjetunion, gründeten etwa 40 Juden am 21. März 1990 wieder eine jüdische Gemeinde in Potsdam. Das war der Anlass, am 25. Januar 1993 die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Potsdam e.V. zu gründen, damit auch in unserer Stadt nie wieder Menschen anderer Religionen und Kulturen benachteiligt oder verfolgt werden. Sie ist mit mehr als 80 lokalen und regionalen Gesellschaften Mitglied in Deutschen Koordinierungsrat um ihre Aufgaben gemeinsam besser wahrnehmen zu können. Unsere Gesellschaft hat inzwischen 72 christliche und jüdische Mitglieder. Inzwischen gibt es in Potsdam drei jüdische Gemeinden, die jüdische Gemeinde Stadt Potsdam, die Gesetzestreue Landesgemeinde und die Synagogengemeinde.

Vorstand

Tobias Barniske (Evangelischer Vorstand, Vorsitzender)
Maximilian Feldhake (Jüdischer Vorstand, stv. Vorsitzender)
Dr. Falko Neininger (Katholischer Vorstand, stv. Vorsitzender)
Marianne Mucha (Evangelischer Vorstand)
Konrad Geburek (Katholischer Vorstand)

Michael Schall (Geschäftsführer)

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